Quelle: www.nesthausen.de/spende-hospitz.php
Datum: 20.05.2012, 01:01

Spende Hospitz

300 Euro vom Heimatverein Nesthausen e. V. für das Hospiz „Mutter der Barmherzigkeit“

Bei der hl. Messe im Festzelt am Heimatfestsonntag im August 2008 wurde die Kollekte für das Hospiz Mutter der Barmherzigkeit gesammelt. Diese gesammelte Kollekte stockte der Heimatverein Nesthausen e. V. auf und so konnten wir einen Scheck in Höhe von 300 Euro an das Hospiz Mutter der Barmherzigkeit in Paderborn überreichen.

Erneut groß war die Freude bei Schwester M. Michaelis Bruch und Schwester Katharina M. Gester vom Hospiz in Paderborn, ein ganz normales Haus mitten in der Stadt, umgeben von einer alten Bruchsteinmauer. Das Hospiz "Mutter der Barmherzigkeit" ist der Ausgangspunkt der Hospizarbeit der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vincenz von Paul, Paderborn. Seit 1992 finden hier bis zu sieben Schwerstkranke, die an der Schwelle des Lebens stehen, ein Zuhause. Betreut werden die "Gäste" des Hospizes von elf Festangestellten Mitarbeiterinnen und einigen ehrenamtlichen Mitgliedern der Hospizbewegung. Von dem stationären Hospiz ausgehend bauen die Ordensschwestern die ambulante Zusammenarbeit mit allen sozialen Einrichtungen. Sie machen Mut, damit Menschen Sterbenden die Hand reichen, die Hilfsbereitschaft von Nachbarn wecken. Ziel ist es, möglichst vielen Sterbenden und ihren Angehörigen eine christliche orientierte und menschenwürdige Begleitung in den letzten Tagen und Stunden zu geben. Menschen, deren Lebensweg sich dem Ende zuneigt, finden im Hospiz "Mutterhaus der Barmherzigkeit" Aufnahmen. Unterschiedslos sind sie alle als Gäste, wie wir unsere Patienten in alter Hospiztradition nennen, willkommen, gleich welcher Religion oder Nationalität sie angehören. Neben den Zimmern der Gäste dient ein Aufenthaltsraum der Begegnung. Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen. Unsere kleine Kapelle dient der Sammlung und dem Gebet. Hier wird regelmäßig eine Heilige Messe gefeiert. Die Gäste werden von elf Fachkräften begleitet. Auch wenn weitgehend auf Medikamente verzichtet wird, sind schmerzstillende Mittel in unserem Haus nicht wegzudenken. Wichtig ist aber auch hier die Zuwendung. Ebenso wichtig ist es, auf die Befindlichkeiten und Wünsche der Gäste einzugehen, sie ernst zu nehmen.